Rahnsdorf

Rahnsdorf ist der östlichste Ortsteil Berlins und liegt im Bezirk Treptow-Köpenick im Südosten der Stadt. Der bedeutendste Straßenzug des ländlich geprägten Ortsteils ist Fürstenwalder Damm – Fürstenwalder Allee; daneben gibt es Querstraßen wie Woltersdorfer Straße, Püttbergeweg, Seestraße, Am Schonungsberg, Grünheider Weg, Rialtoring, Hochlandstraße, Schönblicker Straße und Fahlenbergstraße.

Das Fischerdorf Rahnsdorf aus dem 14. Jahrhundert brannte 1872 komplett ab und wurde neu aufgebaut. Ab den 1890er Jahren wurde im Südosten Hessenwinkel zur Villenkolonie ausgebaut und 1891 nach Rahnsdorf eingemeindet. In die gleiche Zeit fällt die Gründung der Villenkolonie Neu-Rahnsdorf im Osten, die ab 1902 Wilhelmshagen hieß. Am 1.10.1920 wurde Rahnsdorf zu einem Ortsteil des damaligen Bezirks Köpenick. 1926 wurde im Süden von Rahnsdorf die Wohn- und Wochenendsiedlung Neu-Venedig mit kleinen Kanälen und zahlreichen Wassergrundstücken angelegt.

Rahnsdorf umfasst die nordöstliche Ecke des Großen Müggelsees und grenzt an die Ortsteile Friedrichshagen, Köpenick und Müggelheim sowie an die Gemeinden Schöneiche, Woltersdorf und Erkner.